ALLMEDIA.AIOnboarding · Trainer-Zertifizierung
Onboarding · Trainer-Zertifizierung

Trainer-Zertifizierung

Schulungshandbuch und Prüfung zum Erwerb des Zertifikats „ALLMEDIA.AI Certified Onboarding Trainer“. Enthält Lernziele, Curriculum, Wissenstest mit Lösungsschlüssel, Praxis-Bewertungsbogen und Zertifikatsvorlage.

DokumentZertifizierungshandbuch & Prüfung
Version1.0 · Juli 2026
AbschlussALLMEDIA.AI Certified Onboarding Trainer
BestehensgrenzeWissenstest ≥ 80 % + bestandenes Praxis-Assessment
BegleitunterlagenLive-Trainingsunterlage · Playbook · Vorlagen-Bibliothek

1 · Ziel & Ablauf der Zertifizierung

Die Zertifizierung stellt sicher, dass jede:r Onboarding-Trainer:in Kunden nach einheitlich hohem Standard an ALLMEDIA.AI heranführt. Das Zertifikat wird nach bestandenem Wissenstest und praktischem Assessment ausgestellt.

Ablauf in vier Schritten

1.Selbststudium: Live-Trainingsunterlage, Onboarding-Playbook und Vorlagen-Bibliothek durcharbeiten.
2.Hospitation: Begleitung eines echten oder simulierten Onboardings durch eine:n zertifizierte:n Trainer:in.
3.Theorie: Wissenstest (Kapitel 5) – Bestehensgrenze 80 %.
4.Praxis: Eigenständige Durchführung eines Onboardings, bewertet mit dem Bogen aus Kapitel 7.
Voraussetzungen. Sicherer Umgang mit der ALLMEDIA-Plattform (V2), Grundverständnis von Content-/Social-Media-Prozessen und Kommunikation auf Augenhöhe mit Kund:innen. Rezertifizierung jährlich bzw. bei größeren Produkt-Releases.

2 · Kompetenzmodell & Lernziele

Nach der Zertifizierung beherrschen Trainer:innen die folgenden Kompetenzfelder. Jedes Feld wird in Theorie und Praxis geprüft.

KompetenzfeldLernziel – die Trainer:in kann …
Produktverständnisdie Plattform-Logik (Setup → Erstellen → Planen → Veröffentlichen → Auswerten) sicher erklären.
Setup-EinrichtungWissensspeicher, Markenstimme, Zielgruppen, Inhaltsstrukturen, Kanäle & Verbindungen korrekt aufsetzen.
Wissensspeicher-Didaktikeinen sinnvollen Grundstock strukturieren und die Qualität-vor-Menge-Regel vermitteln.
AssistentenIdeensucher/Scout, News-Monitor und Redaktionsplanung erklären und schrittweise einführen.
KundenkommunikationOnboarding-Typ erkennen, Erwartungen steuern, Overwhelm vermeiden.
Sicherheit & ComplianceFreigaben/Logins korrekt dem Kunden überlassen, Datensparsamkeit wahren.
Support & FeedbackSupport-Weg, Credits-Logik und Feedback-/Roadmap-Schleife vermitteln.

3 · Curriculum

Das Selbststudium folgt den Modulen der Live-Trainingsunterlage. Empfohlene Reihenfolge und Kernpunkte:

ModulKernkompetenzQuelle
Überblick & NavigationPlattform-Logik, MenüführungLive-Unterlage M1
Beitrag erstellenKI- vs. manuelle Erstellung, Kurator-RolleM2
Setup-Zentrum & Brand AIEinrichtungs-Reihenfolge, Turbo-StartM3–M4
WissensspeicherGrundstock, Struktur, QualitätM5 + Vorlagen K1
Markenstimme & ZielgruppenVorlagen wählen & anpassenM6–M7 + Vorlagen K2–K3
Kanäle, Strukturen, VerbindungenKanal-Setup, Connectoren, SicherheitM8–M10
Ideen & AssistentenInbox, Scout, News-Monitor, RedaktionsplanungM11–M13 + Vorlagen K5
Planen, Inhalte, AnalyseKalender, Stories, KennzahlenM14–M16
Support, Feedback, CreditsSupport-Weg, Feedback-SchleifeM17

4 · Praktische Anforderung

Zum Nachweis der Handlungskompetenz führt die:der Kandidat:in ein vollständiges Onboarding (echt oder simuliert) eigenständig durch. Bewertet wird mit dem Bogen in Kapitel 7. Mindestens zu erbringen:

Kickoff moderiert (Agenda eingehalten, Erwartung geklärt)
Wissensspeicher-Grundstock gemeinsam mit „Kunde“ angelegt
Markenstimme aus Vorlage erstellt und angepasst
Mind. 2 Zielgruppen und benötigte Kanäle konfiguriert
Ersten Beitrag generiert, Kurator-Prinzip demonstriert
Sicherheit gewahrt (Freigaben durch „Kunde“), Support & Credits erklärt

5 · Wissenstest

15 Multiple-Choice-Fragen (je 1 Punkt) und 3 offene Fragen (je 2 Punkte). Maximal 21 Punkte, bestanden ab 17 Punkten (≈ 80 %). Genau eine Antwort je MC-Frage ist richtig.

Frage 1. Womit beginnt ein Onboarding sinnvollerweise?

A) Mit dem Verbinden der Social-Media-Kanäle
B) Mit dem Befüllen von Setup (Grundlagen)
C) Mit dem ersten veröffentlichten Beitrag
D) Mit der Analyse der Statistiken

Frage 2. Was ist die Kernaufgabe des Wissensspeichers?

A) Bilder und Videos verwalten
B) Beiträge planen
C) Der KI Kontext geben („wer wir sind, was wir tun“)
D) Kanäle verbinden

Frage 3. Welche Aussage zum Wissensspeicher stimmt?

A) Je mehr PDF-Seiten, desto besser
B) 5–6 Seiten echter Text ohne Wiederholungen genügen zum Start
C) Nur Datei-Uploads sind erlaubt
D) Er muss für jeden Kanal identisch sein

Frage 4. Wozu dient Brand AI?

A) Zum Veröffentlichen auf LinkedIn
B) Zum automatischen Vorschlagen von Kanälen, Zielgruppen und Inhaltsstrukturen
C) Zum Bezahlen von Credits
D) Zum Löschen von Beiträgen

Frage 5. Was ist eine Kanalverbindung (Connector)?

A) Eine Markenstimme
B) Ein Wissensspeicher-Ordner
C) Der „Schlüssel“, mit dem ALLMEDIA im Namen des Kunden veröffentlicht
D) Eine Zielgruppe

Frage 6. Wer erteilt die Logins/OAuth-Freigaben für Kanalverbindungen?

A) Immer der Kunde selbst
B) Der Trainer im Namen des Kunden
C) Der ALLMEDIA-Support
D) Automatisch das System

Frage 7. Wie viele Markenstimmen-Vorlagen liefert ALLMEDIA mit?

A) 3
B) 6
C) 8
D) 17

Frage 8. Welche Markenstimme ist für B2B/Corporate meist der beste Startpunkt?

A) Poetisch
B) Humorvoll
C) Professionell oder Technisch
D) Inspirierend

Frage 9. Was passiert mit einem Scout-Vorschlag, den niemand freigibt?

A) Er wird nach 24 h automatisch veröffentlicht
B) Er wird veröffentlicht, sobald der Scan läuft
C) Nichts – ohne aktives „Beitragen/Freigeben“ passiert nichts
D) Er wird gelöscht

Frage 10. Was ist eine „Story“ in ALLMEDIA?

A) Eine Instagram-Story
B) Die inhaltliche Klammer/Idee, aus der mehrere Kanalbeiträge entstehen
C) Ein Rechnungsposten
D) Ein Wissensspeicher-Typ

Frage 11. Welche Reihenfolge empfiehlt das Playbook?

A) Analyse → Kanäle → Setup
B) Setup → Erstellen → Planen → Veröffentlichen → Auswerten
C) Veröffentlichen → Setup → Ideen
D) Kanäle → Analyse → Markenstimme

Frage 12. Wie werden Credits in einem Workspace bereitgestellt?

A) Jede:r Nutzer:in zahlt einzeln
B) Der Workspace-Eigentümer sponsert seine Credits für alle
C) Credits sind unbegrenzt
D) Nur der Support kann Credits vergeben

Frage 13. Der Inhaltsstruktur-Typ „Wissensartikel (Website)“ ist besonders …

A) für Instagram Reels gedacht
B) GEO-optimiert für LLM-Antworten und AI Overviews
C) nur intern nutzbar
D) auf 280 Zeichen begrenzt

Frage 14. Was ist bei den Assistenten (Scout etc.) im Onboarding zu beachten?

A) Sofort alle gleichzeitig aktivieren
B) Erst einen sauber konfigurieren, dann schrittweise ausbauen
C) Sie ersetzen das Setup
D) Sie veröffentlichen immer automatisch

Frage 15. Wenn Beiträge tonal „nicht wie der Kunde“ klingen, sollte man …

A) jeden Beitrag einzeln komplett umschreiben
B) den Kunden wechseln
C) hinten die Markenstimme/den Wissensspeicher nachjustieren
D) die Analyse abschalten

Offene Fragen (je 2 Punkte)

O1. Erkläre in 3–4 Sätzen den Unterschied zwischen einem Full-Service-Onboarding (Typ A) und einem „Verstehen-Wollen“-Onboarding (Typ B) und wie sich dein Vorgehen unterscheidet.

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O2. Ein Kunde möchte am ersten Tag alle Assistenten aktivieren und sofort automatisch veröffentlichen. Wie reagierst du und warum?

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O3. Beschreibe, wie du einen Wissensspeicher-Grundstock strukturierst und welche Faustregeln du dem Kunden mitgibst.

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6 · Lösungsschlüssel (nur für Prüfer:innen)

FrageAntwortFrageAntwort
1B9C
2C10B
3B11B
4B12B
5C13B
6A14B
7C15C
8C

Bewertung offene Fragen (Erwartungshorizont)

O1: Typ A = „richtet ihr für mich ein, muss nur funktionieren“ → eigenständiges Setup. Typ B = „ich will verstehen“ → gemeinsames Einrichten, mehr Erklärung/Übung. (2 P.)
O2: Bremsen; Basis zuerst; Overwhelm/Content-Overflow erklären; erst mit Freigabe arbeiten, dann automatisieren. (2 P.)
O3: Mehrere kleine thematische Speicher (Profil, FAQ, Benefits…); 5–6 Seiten; keine Wiederholungen; echter Text > PDF-Massen; je Kanal steuerbar. (2 P.)
Bestehensgrenze. 17 von 21 Punkten (≈ 80 %). Bei 14–16 Punkten ist eine einmalige Nachprüfung möglich. Unter 14 Punkten: erneutes Selbststudium.

7 · Praxis-Bewertungsbogen

Bewertung durch eine:n zertifizierte:n Prüfer:in während des durchgeführten Onboardings. Skala 0–3 (0 = nicht erfüllt, 1 = teilweise, 2 = gut, 3 = vorbildlich). Bestanden ab 24 von 36 Punkten, kein Kriterium mit 0.

Kriterium0123
Plattform-Logik klar erklärt
Onboarding-Typ erkannt & Erwartung gesteuert
Wissensspeicher sinnvoll strukturiert
Markenstimme aus Vorlage passend angepasst
Zielgruppen & Kanäle korrekt aufgesetzt
Kanalverbindungen/Sicherheit korrekt (Kunde gibt frei)
Kurator-Prinzip vermittelt (nicht alles umschreiben)
Assistenten schrittweise eingeführt
Support, Feedback & Credits erklärt
Kundenkommunikation auf Augenhöhe, kein Overwhelm
Zeitmanagement / Agenda eingehalten
Nächste Schritte & Handover geklärt

Gesamtpunkte: ______ / 36 Ergebnis: ☐ bestanden ☐ Nachprüfung ☐ nicht bestanden

Prüfer:in: _______________________ Datum: _____________ Unterschrift: _______________________

8 · Zertifikatsvorlage

Nach bestandener Theorie und Praxis wird das folgende Zertifikat ausgestellt (Muster – für den Druck ggf. die separate Zertifikatsdatei verwenden).

ALLMEDIA.AI
ZERTIFIKAT
Certified Onboarding Trainer
Hiermit wird bestätigt, dass
[ Vorname Nachname ]
die Zertifizierung zum:zur ALLMEDIA.AI Certified Onboarding Trainer erfolgreich abgeschlossen hat und Kundenonboardings eigenständig, sicher und markenkonform durchführen darf.
Ausgestellt am [Datum]  ·  Gültig bis [Datum]  ·  Zertifikat-Nr. AMOT-2026-[000]
Prüfer:in
ALLMEDIA.AI · All Media FlexCo
Druckfertige Version. Ein separates, druckfertiges Zertifikat (A4 quer) liegt als eigene Datei bei: ALLMEDIA_Zertifikat_Vorlage.html.