1 · Ziel & Ablauf der Zertifizierung
Die Zertifizierung stellt sicher, dass jede:r Onboarding-Trainer:in Kunden nach einheitlich hohem Standard an ALLMEDIA.AI heranführt. Das Zertifikat wird nach bestandenem Wissenstest und praktischem Assessment ausgestellt.
Ablauf in vier Schritten
2 · Kompetenzmodell & Lernziele
Nach der Zertifizierung beherrschen Trainer:innen die folgenden Kompetenzfelder. Jedes Feld wird in Theorie und Praxis geprüft.
| Kompetenzfeld | Lernziel – die Trainer:in kann … |
|---|---|
| Produktverständnis | die Plattform-Logik (Setup → Erstellen → Planen → Veröffentlichen → Auswerten) sicher erklären. |
| Setup-Einrichtung | Wissensspeicher, Markenstimme, Zielgruppen, Inhaltsstrukturen, Kanäle & Verbindungen korrekt aufsetzen. |
| Wissensspeicher-Didaktik | einen sinnvollen Grundstock strukturieren und die Qualität-vor-Menge-Regel vermitteln. |
| Assistenten | Ideensucher/Scout, News-Monitor und Redaktionsplanung erklären und schrittweise einführen. |
| Kundenkommunikation | Onboarding-Typ erkennen, Erwartungen steuern, Overwhelm vermeiden. |
| Sicherheit & Compliance | Freigaben/Logins korrekt dem Kunden überlassen, Datensparsamkeit wahren. |
| Support & Feedback | Support-Weg, Credits-Logik und Feedback-/Roadmap-Schleife vermitteln. |
3 · Curriculum
Das Selbststudium folgt den Modulen der Live-Trainingsunterlage. Empfohlene Reihenfolge und Kernpunkte:
| Modul | Kernkompetenz | Quelle |
|---|---|---|
| Überblick & Navigation | Plattform-Logik, Menüführung | Live-Unterlage M1 |
| Beitrag erstellen | KI- vs. manuelle Erstellung, Kurator-Rolle | M2 |
| Setup-Zentrum & Brand AI | Einrichtungs-Reihenfolge, Turbo-Start | M3–M4 |
| Wissensspeicher | Grundstock, Struktur, Qualität | M5 + Vorlagen K1 |
| Markenstimme & Zielgruppen | Vorlagen wählen & anpassen | M6–M7 + Vorlagen K2–K3 |
| Kanäle, Strukturen, Verbindungen | Kanal-Setup, Connectoren, Sicherheit | M8–M10 |
| Ideen & Assistenten | Inbox, Scout, News-Monitor, Redaktionsplanung | M11–M13 + Vorlagen K5 |
| Planen, Inhalte, Analyse | Kalender, Stories, Kennzahlen | M14–M16 |
| Support, Feedback, Credits | Support-Weg, Feedback-Schleife | M17 |
4 · Praktische Anforderung
Zum Nachweis der Handlungskompetenz führt die:der Kandidat:in ein vollständiges Onboarding (echt oder simuliert) eigenständig durch. Bewertet wird mit dem Bogen in Kapitel 7. Mindestens zu erbringen:
5 · Wissenstest
15 Multiple-Choice-Fragen (je 1 Punkt) und 3 offene Fragen (je 2 Punkte). Maximal 21 Punkte, bestanden ab 17 Punkten (≈ 80 %). Genau eine Antwort je MC-Frage ist richtig.
Frage 1. Womit beginnt ein Onboarding sinnvollerweise?
Frage 2. Was ist die Kernaufgabe des Wissensspeichers?
Frage 3. Welche Aussage zum Wissensspeicher stimmt?
Frage 4. Wozu dient Brand AI?
Frage 5. Was ist eine Kanalverbindung (Connector)?
Frage 6. Wer erteilt die Logins/OAuth-Freigaben für Kanalverbindungen?
Frage 7. Wie viele Markenstimmen-Vorlagen liefert ALLMEDIA mit?
Frage 8. Welche Markenstimme ist für B2B/Corporate meist der beste Startpunkt?
Frage 9. Was passiert mit einem Scout-Vorschlag, den niemand freigibt?
Frage 10. Was ist eine „Story“ in ALLMEDIA?
Frage 11. Welche Reihenfolge empfiehlt das Playbook?
Frage 12. Wie werden Credits in einem Workspace bereitgestellt?
Frage 13. Der Inhaltsstruktur-Typ „Wissensartikel (Website)“ ist besonders …
Frage 14. Was ist bei den Assistenten (Scout etc.) im Onboarding zu beachten?
Frage 15. Wenn Beiträge tonal „nicht wie der Kunde“ klingen, sollte man …
Offene Fragen (je 2 Punkte)
O1. Erkläre in 3–4 Sätzen den Unterschied zwischen einem Full-Service-Onboarding (Typ A) und einem „Verstehen-Wollen“-Onboarding (Typ B) und wie sich dein Vorgehen unterscheidet.
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O2. Ein Kunde möchte am ersten Tag alle Assistenten aktivieren und sofort automatisch veröffentlichen. Wie reagierst du und warum?
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O3. Beschreibe, wie du einen Wissensspeicher-Grundstock strukturierst und welche Faustregeln du dem Kunden mitgibst.
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6 · Lösungsschlüssel (nur für Prüfer:innen)
| Frage | Antwort | Frage | Antwort |
|---|---|---|---|
| 1 | B | 9 | C |
| 2 | C | 10 | B |
| 3 | B | 11 | B |
| 4 | B | 12 | B |
| 5 | C | 13 | B |
| 6 | A | 14 | B |
| 7 | C | 15 | C |
| 8 | C |
Bewertung offene Fragen (Erwartungshorizont)
7 · Praxis-Bewertungsbogen
Bewertung durch eine:n zertifizierte:n Prüfer:in während des durchgeführten Onboardings. Skala 0–3 (0 = nicht erfüllt, 1 = teilweise, 2 = gut, 3 = vorbildlich). Bestanden ab 24 von 36 Punkten, kein Kriterium mit 0.
| Kriterium | 0 | 1 | 2 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Plattform-Logik klar erklärt | ||||
| Onboarding-Typ erkannt & Erwartung gesteuert | ||||
| Wissensspeicher sinnvoll strukturiert | ||||
| Markenstimme aus Vorlage passend angepasst | ||||
| Zielgruppen & Kanäle korrekt aufgesetzt | ||||
| Kanalverbindungen/Sicherheit korrekt (Kunde gibt frei) | ||||
| Kurator-Prinzip vermittelt (nicht alles umschreiben) | ||||
| Assistenten schrittweise eingeführt | ||||
| Support, Feedback & Credits erklärt | ||||
| Kundenkommunikation auf Augenhöhe, kein Overwhelm | ||||
| Zeitmanagement / Agenda eingehalten | ||||
| Nächste Schritte & Handover geklärt |
Gesamtpunkte: ______ / 36 Ergebnis: ☐ bestanden ☐ Nachprüfung ☐ nicht bestanden
Prüfer:in: _______________________ Datum: _____________ Unterschrift: _______________________
8 · Zertifikatsvorlage
Nach bestandener Theorie und Praxis wird das folgende Zertifikat ausgestellt (Muster – für den Druck ggf. die separate Zertifikatsdatei verwenden).